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ANGEBOTE . ORTE

Bauhaus-Museum

Theaterplatz

Wemiar ist Gründungsort des Staatlichen Bauhauses, der berühmten Designhochschule des 20. Jahrhunderts mit weltweiter Ausstrahlung. Arbeiten von Bauhaus-Meistern und -Schülern sin zu sehen.

 

Preise: Erwachsene 4,50 €; ermäßigt 3,50 €; Schüler (16-20 Jahre) 1,00 €

Öffnungszeiten: ganzjährig, täglich 10.00 bis 18.00 Uhr

 

 

 

Kunstschulgebäude

Geschwister-Scholl-Straße 7 (ehem. Kunstschulstraße)
Der Henry-van-de-Velde-Bau ist einer der bedeutendsten Kunstschulbauten der Jahrhundertwende und war 1919 Gründungsort des Staatlichen Bauhauses, dessen Spuren noch heute in Wandmalereien, Reliefs und im nachgestalteten Gropius-Zimmer zu finden sind. Genutzt wird die ehemalige Kunstschule heute von der Bauhaus-Universität. Das Gebäude ist öffentlich zugänglich. Führungen werden innerhalb eines Bauhaus-Spaziergangs angeboten.

 

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Ehemalige Kunstgewerbeschule

Geschwister-Scholl-Straße 8 (ehem. Kunstschulstraße)
Das heutige Lehrgebäude der Fakultät Gestaltung wurde ebenfalls nach den Plänen von Henry van de Velde errichtet und später vom Bauhaus genutzt. Es verblüfft durch die ungwöhnliche Belichtung des Treppenhauses, in dem sich außerdem drei rekonstruierte Wandmalereien von Oskar Schlemmer befinden. Neueröffnung nach der Restaurierung im August 2009.

 

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Haus am Horn

Am Horn 61
Das Musterhaus nach Entwürfen von Georg Muche ist die einzige in Weimar realisierte Bauhaus-Architektur und gehört zum UNESCO-Welterbe. Errichtet wurde es 1923 anlässlich der Bauhaus-Ausstellung. Es ist heute in der ursprünglichen Fassung zu besichtigen und ein Beispiel für den Beginn des modernen Wohnungsbau des 20. Jahrhunderts.

 

Öffnungszeiten:

20.03. - 31.10.2010:  Mi, Sa, So, 11 - 17 Uhr

 

Darüber hinaus ist das Haus am Horn täglich außer Montag und Mittwoch im Rahmen des "Bauhaus-Spaziergangs" der Bauhaus-Universität Weimar zugänglich. Treffpunkt ist 13.30 Uhr am Bauhaus-Museum oder 14.00 Uhr am Hauptgebäude der Bauhaus-Universität.

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Deutsches Nationaltheater, Gedenktafel für die Weimarer Verfassung 1919

Theaterplatz

Im Deutschen Nationaltheater, Nachfolger des Weimarer Hoftheaters, wurde die Nationalversammlung einberufen, die am 11. August 1919 die Weimarer Verfassung verabschiedete und damit der ersten deutschen Republik ihr Fundament gab. Den Entwurf der Tafel zur Erinnerung an die Nationalversammlung schuf der Bauhaus-Gründer Walter Gropius 1922.

 

 

Denkmal für die Märzgefallenen 1920

Historischer Friedhof

Mit seinem Schaffen gehört Walter Gropius zu den Pionieren des neuen Bauens in den 20er Jahren. Leider ist in Weimar keine seiner baulichen  Ideen umgesetzt worden. Einzig das Denkmal für die Märzgefallenen ist auf dem Historischen Friedhof als Replik zu finden. Zu Ehren der im Kapp-Putsch gefallenen Arbeiter wurde das Denkmal im Auftrag der Gewerkschaft errichtet. Die Skulptur von Walter Gropius ließen die Nationalsozialisten zerstören. 1946 wurde sie leicht verändert nachgebaut und wieder aufgestellt.

 

 

Atelier Johannes Itten

Tempelherrenhaus im Park an der Ilm (heute Ruine)

1786 wurde im Zuge der Umgestaltung des Schlossparks ein altes Gewächshaus zu einem ,,Salon im Park" für den herzoglichen Hof umgebaut. Nach dem Umbau zu einem neuen gotischen Tempel und dem Anbau eines Turms diente es später auch als Maleratelier des Bauhaus-Künstlers Johannes Itten. Bei einem Bombenangriff auf die Stadt im Februar 1945 wurde es zerstört und steht seither als Ruine in der Parklandschaft.

 

 

Feiningerkirche Gelmeroda

Gelmeroda

Die Kirche war Lieblingsmotiv des Bauhauskünstlers Lyonel Feininger in seiner Weimarer Zeit. Von allen Kirchen des Umlandes hat er sie am häufigsten abgebildet. In seinen späteren Werken verwendete er immer wieder diese Skizzen. Von 1979 bis 1991 wurde der stark beschädigte Bau rekonstruiert. Die im Kulturstadtjahr 1999 errichtete Lichtskulptur von Peter Mittmann erinnert an die künstlerischen Auffassungen des Malers.

 

 

Gaststätte "Ilmschlößchen"

Taubacher Straße 25, Oberweimar

Ein berühmtes Stück Geschichte erlebte das Imlschlößchen in den frühen 20ern, als die Meister des Bauhauses es entdeckten. Hier wurden Feste improvisiert, Lampionabende im Garten gefeiert, die Bauhaus-Band spielte auf. Noch in den 80ern erinnert sich Felix Klee bei einem Weimar Besuch, wie er mit seinem Vater hier einkehrte. Heute kann man dort thüringische Küche genießen.

 

Öffnungszeiten:

Mo-Sa 17-24 Uhr
So 11:30-15 Uhr

 

 

neues bauen am horn

zwischen Leibniz-Allee und Am Horn

Das Stadtquartier in unmittelbarer Nähe des Parkes an der Ilm entstand vor dem historischen Hintergrund der gescheiterten Bauhaus-Siedlung und der brachliegenden Kasernenanlage an diesem Ort - eine Homage an die Pläne der Bauhaus-Siedlung. Prinzip war und ist: Sparsamer Umgang mit Energie, Material und Boden. Die Architektur der Bauwerke folgt relativ strengen Regeln. Das neue bauen am horn war Projekt der Expo 2000.

 

 

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